Rudi Hurzlmeier malt die farbigen, komischen Vögel. Und Harry Rowohlt macht die schönsten Verse dazu. Die Bilder in Hurzlmeiers neuem Band stammen aus der Sparte "animalische Malereien" und sind sowohl freundlich als auch komisch: So betrachten wir uns im Prinzip vertraute gefiederte Mitgeschöpfe auf neue, ungewohnte Art. Damit die Bilder uns nicht zu sehr verstören, hat der Tierbuch-Übersetzer ("Lafcadio. Ein Löwe schießt zurück", "Der Wind in den Weiden oder Der Dachs lässt schön grüßen, möchte aber auf keinen Fall gestört werden"), Tierbuch-Autor ("Ich, Kater Robinson", "Pooh's Corner. Meinungen und Deinungen eines Bären von geringen Verstand") und ambitionierte Ornithologe Harry Rowohlt erklärende Verse dazu gedichtet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.05.2004
Der Rezensent mit dem Kürzel "Ff" findet offenbar das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Rudi Hurzlmeier (der die Bilder gemalt hat) und Harry Rowohlt (der das Ganze bedichtet hat) sehr charmant - jedenfalls kommt er aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Die porträtierten Vögel kommen sehr sympathisch daher. Sie sind "komisch, lustig, pfeiffidel und außerdem noch sehr modebewusst", denn selbst das Schuhwerk der Vögel hat Hurzlmeier mit viel Liebe zum Detail zu Papier gebracht. Über das Wesen der Vögel verraten diese hübschen Inszenierungen nach Meinung des Rezensenten jedenfalls eine ganze Menge, und so hofft der er am Schluss nur noch "dass der gestiefelte Kater ausbleibt".
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