In ihrem neuen Buch fragt Sabine Kuegler, bekannt als "Dschungelkind", ausgehend von ihrer eigenen Geschichte, die als Eingeborene bei den Fayo beginnt: Sind Frauen die besseren Ökonomen? Ja, vor allem in unterentwickelten Ländern wie Bangladesh, wo sie mithilfe der Kleinstkredite des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus ihre Kompetenzen bewiesen haben. Doch auch wir brauchen eine moderne Arbeitsteilung und eine neue Balance zwischen Männern und Frauen - dabei können wir von den Eingeborenengesellschaften durchaus lernen!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2007
Die Schwarzweiß-Malerei in diesem Buch hält Melanie Mühl für haarsträubend. Dass der Mann das Böse, die Frau aber ausnahmslos das Gute verkörpert, will sie der Autorin nicht abnehmen. Da kann Sabine Kuegler hundertmal die Dschungelperspektive haben, den Blick von außen, ein Plädoyer für Gerechtigkeit, meint Mühl, geht anders. Zum Beispiel so, wie es der Text in seinen besten Momenten vormacht: Dann erfährt Mühl nicht verallgemeinertes Anekdotisches, sondern von der "guten Idee" der Kleinstkredite für Frauen in Entwicklungsländern anhand konkreter Erfolgsgeschichten. Interessant, lebendig!, findet Mühl.
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