Herausgegeben von Margit Erb und Michael Parillo. 76 bisher unveröffentlichte Arbeiten aus Saul Leiters reichem Archiv von Farbdias. Saul Leiter (1923-2013), der heute als Pionier der Farbfotografie gilt, war bis in seine frühen Achtziger relativ unbekannt. Erst seit Kuratoren und Kritiker ihn vor zwei Jahrzehnten neu entdeckten, erfährt sein Werk die gebührende Wertschätzung. In strahlenden Farben gaben Leiters Bilder den Lebensrhythmus in den Straßen New Yorks der 1950er- und sechziger Jahre wieder, während seine Zeitgenossen noch in Schwarzweiß fotografierten. Seine komplexen und impressionistisch anmutenden Fotografien halten sowohl eine Stimmung als auch den berühmten entscheidenden Moment fest. Bei seinem Tod hinterließ er eine Sammlung von mehr als 40.000 Farbdias, von denen nur ein Bruchteil je das Tageslicht erblickt hatte. Dieses Buch präsentiert erstmals 76 wiederentdeckte Werke aus dieser außergewöhnlichen fotografischen Fundgrube.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…