Mit Illustrationen von Fräulein Motte. Grüße vom Mars: Eine außerirdische Reise zu Oma und Opa. Tom ist zehn und etwas eigen. Er will unbedingt auf den Mars, sitzt am Tisch nur rechts vom Kopfende und wenn ihm etwas zu viel wird, zieht er seinen Astronautenhelm an. Als seine Mutter nach China muss, soll Tom mit den Geschwistern bei Oma und Opa wohnen. Doch die Großeltern haben den Besuch der Enkel glatt vergessen. Und zu Toms Schrecken besitzen sie nur einen einzigen, runden (!) Esstisch. Da hilft es nur, das Ganze als Vorbereitung auf die Mars-Mission zu sehen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2019
Der 10-jährige Tom ist Autist und möchte zum Mars - eine Kombination, die Rezensentin Yvonne Poppek viel Spaß macht. Toms Idee ist nämlich folgende: Wenn er acht Wochen mit seinen Geschwistern bei Oma und Opa schafft, dann schafft er auch den Mars. Wie die Autoren das Anderssein des Kleinen beschreiben - als Normalität nämlich, alles andere sind nur dumme Konventionen - hat Poppek gut gefallen. Und dass Illustratorin Frollein Motte so "warmherzige" Bilder beisteuert, macht ihr das Buch noch lieber.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…