Aus dem Finnischen von Stefan Moster. Sachen gibt es, die gibt es gar nicht. Einen Eisbrocken etwa, der mitten im Sommer vom Himmel stürzt und der achtjährigen Saara auf tragische Weise die Mutter nimmt. Wenig später widerfährt auch Saaras Tante Unwahrscheinliches, als sie zum zweiten Mal im Lotto gewinnt - und vor Schreck in einen dreiwöchigen Dornröschenschlaf fällt. Und dann ist da noch der Fischer aus Schottland, der wiederholt vom Blitz getroffen wird - und sein Schicksal dennoch immer wieder aufs Neue herausfordert.
Was passiert, wenn von einem Moment auf den anderen nichts mehr ist, wie es war? Wenn ein kleiner Zufall die ganze Welt ins Wanken bringt?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.09.2017
Rezensentin Franziska Wolffheim lernt die Macht des Zufalls kennen in diesem zweiten Roman der finnischen Autorin Selja Ahava. Die Kritikerin folgt hier drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen, der kleinen Saara, deren Mutter von einem im Sommer herabfallenden Eisbrocken erschlagen wird, ihrer Tante Annu, die zweimal hintereinander den Jackpot knackt und Krista, der neuen Freundin des Vaters, die vermutlich ein behindertes Kind zur Welt bringen wird. Mit der Übersetzung von Stefan Moster, der Ahavas anspielungsreiche und bildgewaltige Sprache ins Deutsche übertragen hat, ist die Rezensentin sehr zufrieden.
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