Aus dem Japanischen von Nora Bierich. In einer beinahe 1.500 Seiten starken Trilogie erzählt Shigeru Mizuki seine Geschichte, die unweigerlich auch die Geschichte Japans und dessen populärstem Medium ist, dem Manga.Shigeru Mizukis Leben umfasst eine der komplexesten Perioden in der Geschichte Japans: die Shôwa-Ära von 1926-1989. In diesen 55 Jahren ist der größtenteils aus Fischerdörfern bestehende Archipel zu einer der größten Industriemächte der Welt herangewachsen. Der erste Band der Trilogie umfasst Mizukis Kindheit und Jugend im ländlichen Japan bis zu seiner Einberufung zur Armee im Jahre 1943.
Rezensent Ralph Trommer hält die autobiografischen Mangas von Shigero Mizuki für gleichermaßen komisch wie erhellend in Bezug auf die Geschichte und Kultur Japans. Diesen Band empfiehlt er zum Einstieg in das originelle Mizuki-Universum: Er erzählt von der behüteten Kindheit und Jugend des trägen und literaturversessenen Autors bis zu dessen Zwangsrekrutierung im Jahr 1943, glänzt dabei mit Selbstironie und zeigt zugleich das Erstarken des Nationalismus in Japan, lobt Trommer.
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