Ein Krieg kündigt sich an. Dunja und Bashir müssen mit ihrer Familie Afghanistan verlassen. Mit einem Schiff soll es in die Fremde, ins ferne Australien, gehen. Sie ahnen nicht, dass mit dieser Flucht eine lange Odyssee um den ganzen Erdball beginnt ..
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2004
Rundum gelungen findet Rezensentin Roswitha Budeus-Budde dieses Kinderbuch Sigrid Heucks über die Odyssee von drei afghanischen Flüchtlingskindern quer über den Erdball, durch Slums, Flüchtlingslager, Polizeistationen und Hinterhöfe des menschlichen Elends. Die Autorin wolle ihre Leser sensibilisieren, die sich durch die täglichen Fernsehnachrichten an das Elend gewöhnt hätten. Dazu erzähle sie die Geschichte Hamids, Dunjas und Bashirs Flucht aus Afghanistan, Vorbilder bildeten reale Schicksale afghanischer Flüchtlinge. Budeus-Budde lobt die "klare gut verständliche Sprache" des Buches. Sie lobt weiter, dass Heuck Schuldzuweisungen oder sentimentale Szenen vermeide, und aufkläre, statt anzuklagen. Das Buch gebe europäischen Kindern die Chance zu begreifen, "dass sie und das Flüchtlingskind in ihrer Schulklasse in einer Welt zusammenleben und eine gemeinsame Zukunft haben".
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