Mit Bildern von Lola Renn. Mia lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Wohnung direkt unter dem Dach. Den Himmel gibt es sozusagen gratis dazu und Mia möchte eigentlich nie mehr von hier weg. Doch dann verliert ihre Mutter ihren Job. Zum Glück sprudelt Mia nur so von Einfällen. Zusammen mit Annabella, ihrer besten Freundin, entwickelt sie einen Plan, wie sich die Familienkasse wieder füllen lässt: Von dem Geld aus Annabellas neuem Glitzerportemonnaie kaufen sie zwei Mäuse. Denn Mäuse vermehren sich unglaublich schnell und lassen sich doch sicher Gewinn bringend verkaufen! Natürlich geht nicht alles so glatt, wie die beiden sich das vorstellen, und neben den Familieneinkünften steht bald auch ihre Freundschaft auf dem Spiel. Wie gut, dass es da auch noch Silas gibt, der Welt besten Mäusefänger. Und natürlich Mischa, den Bekannten aus dem Supermarkt, der so nett lächeln kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2004
Die Rezensentin Andrea Duphorn ist erfreut von diesem "turbulenten, aber gefühlvollem" Kinderbuch, in dem problematische Lebenssituationen nicht ausgespart, sondern mit Leichtigkeit behandelt werden: "Stets versteht sie es, genau die richtige Mischung zu finden, nachdenklich stimmenden, zuweilen auch bedrückenden Passagen emotionale Lichtblicke entgegenzusetzen". Es geht um Mia, die der neuerdings arbeitslosen Mutter finanziell ein bisschen unter die Arme greifen will und zu diesem Zweck einen Handel mit Mäusen eröffnet. Mia ist nach Duphorn Meinung eine ausgesprochen sympathische Protagonistin, "mitreißend lebendig und überaus einfallsreich." Da stört es die Rezensentin auch nicht, dass einige Details der Geschichte "etwas altbacken" wirken.
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