Wolfgang Kohlhaases nachgelassene, nun in der aktuellen Sinn und Form-Ausgabe erscheinende Erzählung "Onkel, hast du Feuer?" war eigentlich ein Exposé für einen Film, verrät Dirk Knipphals. Es geht um den Fernsehreporter Hoffmann, der für ein DDR-Nachrichtenmagazin arbeitet, das die eigenen Sendungen ständig nachbearbeitet und sich eine eigene Wahrheit schafft. Den Kritiker überzeugt auch das kurz vor dem Tod des Autors geführte Interview, das sein Prinzip der "Voraussetzungslosigkeit" des Erzählens auf den Punkt bringt. Eine lustige und subversive Erzählung, urteilt Knipphals.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…