Aus dem amerikanischen übersetzt von Gerda Bean. Aus der Rolle gefallen Während des Staatsbürgerkundeunterrichts, in dem eine Rechtsanwältin über die Rolle der Frau in der Gesellschaft spricht, bezieht Claudia eine Position, die manche Jungen in ihrer Klasse hellhörig macht. Während einer Schwimmveranstaltung beginnen sie Claudia zu provozieren: Sie ziehen die Hemden aus, fragen Claudia, ob sie das auch könne. Sie kann, und sie setzt damit einiges in Bewegung...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.03.2003
Diese Geschichte der Emanzipation eines 15-jährigen Mädchens aus einer amerikanischen Kleinstadt hört sich für Hilde Elisabeth Menzel zwar ein wenig übertrieben an, dennoch schätzt sie den Roman als ein "höchst lesenswertes, zeitloses Dokument" ein. Ein junges Mädchen findet sich in Auseinandersetzungen in ihrer Schule selbst und "befreit sich aus einer verlogenen, spießigen Gesellschaft". Diese Entwicklung findet die Rezensentin "mitreißend" erzählt und hält deshalb das Buch auch für die Schullektüre geeignet.
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