Das Riesenreich im Osten fasst wieder Tritt. Nach einem Jahrzehnt des wilden Umbruchs kommt Russland zur Ruhe. Die kurzatmige Geschäftigkeit der postsowjetischen Ära weicht einer anhaltenden Wachstumsphase. Heute lässt sich in dem großen Land alles finden. Gewinner und Verlierer, Zuversicht und Trostlosigkeit, Aufbruch und Stagnation. Noch immer leben viele Menschen, vor allem alte, in Armut. Gleichzeitig profitieren in erster Linie die Jüngeren von dem Wandel. Doch die Tendenz ist eindeutig: Es geht aufwärts zwischen St. Petersburg und Wladiwostok. Das Land strahlt heute eine Berechenbarkeit aus, die in den neunziger Jahren schmerzlich vermisst wurde. Wer sich jetzt auf Russland einlässt, egal ob als Tourist oder als Unternehmer, geht ein Risiko ein, das sich kalkulieren lässt.
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