Das bewährte Taschenwörterbuch des Buches, der "Hiller", ist zuletzt 1991 in einer 5. Auflage erschienen. Seither hat die Verlagsbranche nicht nur durch die staatliche Wiedervereinigung Deutschlands eine stürmische Entwicklung durchlebt, auch die Globalisierung hat auf dem Buchmarkt erhebliche Spuren hinterlassen. Von gleicher umwälzender Bedeutung sind nun die Einflüsse des elektronischen Publizierens für Satz, Druck und Weiterverarbeitung. Der Fachzeitschriftenmarkt wurde durch die elektronischen Publikationen grundlegend verändert, aber auch der Internet-Buchhandel, die Möglichkeiten des Printing on Demand, die CD-ROM-Vermarktung etc. sind Faktoren, die auch bei den Fachtermini der Buchwissenschaft zu erheblichen Veränderungen geführt haben. Nicht nur die Debatte um den gebundenen Ladenverkaufspreis, sondern auch die Novellierung des Urhebervertragsrechts zum 1. Juli 2002 machten eine grundlegende Revision dieses Handbuches nötig.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.08.2003
Joachim Günter zeigt sich von der Neuauflage des Wörterbuchs rund ums Buch alles in allem angetan. Er lobt das Lexikon als "verdienstvolles Kompendium", das sich sowohl für den Laien als auch für den Buchwissenschaftler als "inhaltsreich und instruktiv" erweist. Auch über Druck und Bindung hat er nur Gutes zu sagen. Lediglich im Streben nach unbedingter Aktualität erscheint ihm der Herausgeber der Neuauflage etwas "eilfertig". Braucht es beispielsweise, fragt Günter kritisch, wirklich schon einen Eintrag zum erst letztes Jahr eingeführten "Deutschen Bücherpreis", der seine Wichtigkeit und seinen Rang erst noch beweisen muss?
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