Die Erkenntnis, wie verschwindend klein wir im Kosmos sind, hat schon viele Menschen um den Schlaf gebracht. Unsere Welt existiert seit Äonen, aber die moderne Menschheit erst seit 350.000 Jahren. Was soll da der Sinn des Lebens sein? Darauf gibt es eine Antwort, sagt der Wissenschaftsinfluencer Tim Vollert, und die liegt in der Physik. Die Summe unserer Teilchen ist nämlich eine logische Abfolge von Naturgesetzen. Auf einer Reise vom Urknall bis zum Kältetod des Universums erklärt er die Physik des Kosmos und die Biologie hinter der Entstehung des Lebens, um der Sinnesfrage auf den Grund zu gehen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 17.04.2025
Ein inspirierendes Buch hat Tim Vollmert laut Rezensent Gerrit Stratmann geschrieben. Der Physikstudent und Onlinevideoproduzent Vollmert beschäftigt sich Stratmann zufolge darin mit nichts Geringerem als der gesamten Existenzspanne unseres Universums. Das ist 13,8 Milliarden Jahre alt und dennoch verglichen mit seiner Lebenserwartung noch ausgesprochen jung, lernt Stratmann. Nur, was heißt das für uns Menschen? Vollmert legt dar, dass das Besondere am Menschen darin bestehen könnte, dass sie, womöglich als einzige Lebewesen auf der Erde, über den Sinn ihrer Existenz im Universum reflektieren. Was das mit Blick auf die Physik bedeutet: darum geht es in diesem Buch, erklärt der Kritiker. Eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens findet Stratmann bei Vollmert zwar nicht, aber dennoch fühlt er sich von den mal schlichten, mal sehr ambitionierten Gedanken, die in diesem Buch formuliert sind, zum produktiven Weiterdenken aufgefordert.
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