Turit Fröbe

Eigenwillige Eigenheime

Die Bausünden der anderen
Cover: Eigenwillige Eigenheime
DuMont Verlag, Köln 2021
ISBN 9783832199920
Gebunden, 160 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Mit farbigen Abbildungen. Doppelhäuser mit zwei Gesichtern, abenteuerliche Mottogärten, expressive Zaun- und Garagenkreationen: In den Einfamilienhausgebieten unserer Städte stehen Bausünden hoch im Kurs! Meist genügt ein einzelner Impuls, ein einzelner Nachbar, der ausschert und gestalterisch Neuland betritt, um ein nachhaltiges Echo in der Umgebung auszulösen und zum Motor zu werden.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 31.03.2021

Rezensentin Andrea Gerk amüsiert sich bestens, wenn sie mit diesem Bildband an den zahlreichen Bausünden entlang flaniert, die die Architekturhistorikerin Turit Fröbe gesammelt hat. Wenn die Kritikerin in Fachwerk-Optik überpinselte Plattenbauten, "Villen von der Stange", Anbauten in Krötenform und dergleichen betrachtet, versteht sie, weshalb für Fröbe eine Bausünde immer noch spannender ist, als schlechte Architektur. Und dank Fröbes geschultem Blick schaut Gerk auf den Bildern auch immer ein wenig hinter die Fassaden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2021

Rezensent Matthias Alexander findet in Turit Fröbes zweitem Band über Bausünden nicht viel Neues. Wieder stellt die Architekturhistorikerin ambitionierte, aber gescheiterte Bauwerke vor, darunter "schizophrene", also sich stark unterscheidende Doppelhaushälften oder toskanische Villen in Nordrhein-Westfalen. Sich diesem Thema im Stil "ironischer Affirmation" zu nähern, findet Alexander zwar an sich originell, beim zweiten Mal aber eben nicht mehr so aufregend. Interessiert hätte ihn beispielsweise, ob die rasante Verbreitung von Häusern Neureicher mit Portikus und Dreiecksgiebel in Berlin und Frankfurt eine örtliche Tendenz abbilde oder nur auf Fröbes Reiseroute zurückzuführen sei.
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