Mit deutsch-englischen Essays von Wolfgang Pehnt und Hubertus von Amelunxen. Die beiden Essener Fotografen Petra Wittmar und Ulrich Deimel haben es sich zur Aufgabe gemacht, die überaus beachtlichen Baudenkmäler der Zwischenkriegszeit in Nordrhein-Westfalen fotografisch zu dokumentieren. Bedeutende Baumeister wie Dominikus Böhm, Fritz Schupp, Peter Behrens oder Bruno Paul haben zwischen Rhein und Ruhr überregional bemerkenswerte Architektur geschaffen. An funktionalistischer Strenge und ästhetischer Homogenität ist etwa die Zeche Zollverein von Schupp/Kremmer in Essen kaum zu übertreffen, die Eleganz des Disch-Hauses von Bruno Paul in Köln setzt Maßstäbe. Doch auch eine beachtliche Zahl von "unbekannten Meisterwerken" wurde von den beiden Fotografen entdeckt und in prachtvollen Aufnahmen gewürdigt. Entstanden sind so fesselnde Porträts der Architektur dieser Ära, in denen sie bezeichnende, häufig überraschende Details herausarbeiten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 31.05.2003
Reine Fotokunst sei dieser Band von Ulrich Deimel und Petra Wittmar nicht, befindet Daniel Kothenschulte. Eher sei er als eine Art "Reiseführer für Architekturneugierige" zu sehen, der den Interessierten durch das Rheinland und Westfalen führe. "Unprätentiös" findet er die Arbeiten. Vermutlich sei es nicht beabsichtigt gewesen, "autonome Fotokunst" zu präsentieren, was an sich für den Rezensenten in Ordnung gehe, was aber dennoch durch die "aufwändige Präsentation" des Bandes und das Benjamin-Zitat im Titel konterkariert werde.
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