Mitten in der Kölner Innenstadt wird einer Frau am hellichten Tag die Kehle durchgeschnitten. Die Täterschaft scheint eindeutig: Zeugen haben den mehrfachen Straftäter Peter Kussowski erkannt. Doch als ein junger Rechtsanwalt dessen Pflichverteidigung übernimmt, entdeckt er bald mehr und mehr Ungereimtheiten. Und dann ist da noch Kussowskis Hündin Emma, um die er sich kümmern muss.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2015
Lorenz Jäger macht nicht allzu viele Worte um Ulrich M. Hambitzers Roman. Kein Spitzentitel, meint er, doch unterhaltsam. Hambitzers Verweisspiel mit Nietzsche, Neruda und Rilke scheint ihn nicht zu stören, Hochkultur und Kneipe gehen in diesem Buch eine glaubhafte Liaison ein, gibt Jäger zu verstehen. Auch wenn ihn die Fachsimpeleien aus dem Juristenmilieu mitunter auf die Nerven gehen - Spannung entsteht allemal, versichert der Rezensent.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…