Du hast nur eine Chance. Noch nie war diese Regel so wörtlich zu nehmen, und noch nie war der Einsatz so hoch. Zweimal ist Nick Dunmore bereits mit heiler Haut den Fängen des Spiels entkommen. Nun erwacht die Welt von Erebos erneut auf seinem Computer zum Leben und zwingt ihn, sich als Dunkelelf Sarius ihren Rätseln zu stellen. Er und seine Freunde werden auf eine Suche geschickt, ohne zu wissen, was sie eigentlich finden sollen.Doch eins ist klar: Es geht um Leben und Tod. Wessen Leben? Darauf gibt Erebos keine Antwort. Als Nick endlich begreift, was tatsächlich das Ziel ihrer Suche ist, ist es fast schon zu spät.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 15.08.2025
Mit "Erebos 3" gelingt es Ursula Poznanski wieder einmal, den "Finger" mitten "in die Wunden einer digitalen Gesellschaft" zu legen, lobt Rezensentin Kim Kindermann. Auch im dritten Band ihrer Thriller-Reihe für Jugendliche schickt sie ihre originell gezeichneten Figuren wieder auf ein packendes Gaming Abenteuer, bei dem die Grenzen zwischen digitaler und analoger Welt schnell verschwimmen und überschritten werden. Die Lektüre, so Kindermann, wird sowohl für junge Lesende, als auch für Eltern zur prägenden Erfahrung: Letztere können vielleicht erstmals den Reiz, die besondere Faszination des Online Gaming nachvollziehen, und Jugendliche lernen, welche Risiken sie eingehen, indem sie online Informationen preisgeben und wie schnell das Prinzip von Belohnung und Strafe zur Abhängigkeit führt. Für Neueinsteiger, wendet die Rezensentin ein, könnte der dritte Band eine Herausforderung darstellen, da er stark auf die zwei anderen Bücher aufbaut, aber ganz so genial wie der erste sind die Nachfolger sowieso nicht, daher: Lesen Sie erstmal Erebos 1, meint Kindermann.
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