Aus dem Amerikanischen von Franziska Jaekel. Jule Williams ist nicht, wer sie zu sein scheint. Alles an ihr ist falsch: Ihr Akzent, ihre Haare, die Namen, die auf ihrer Kreditkarte stehen. Sie ist ein menschliches Chamäleon, eine begnadete Lügnerin, deren messerscharfer Verstand ihr Ticket ins Leben der Schönen und Reichen wird. Doch wie oft kann sich ein Mensch neu erfinden?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2019
Knapp, aber hymnisch bespricht Fritz Göttler diesen Jugendroman der amerikanischen Autorin E. Lockhart, die er spätetens seit ihrem Buch "Solange wir lügen" schätzt. Die Geschichte um die ebenso unsichere wie brutale Jule, die ihre Idenitäten wechselt wie andere die Kleider, besticht vor allem durch die achronologische Erzählweise, meint der Kritiker, der dank der Rückblicke die "Zwangsläufigkeit" von Jules Handeln erkennt. Und die Mischung aus "Konsequenz und Leichtigkeit", mit der Jule ihre Betrügereien begeht, lässt Göttler gar an Geschichten von Tom Ripley oder "Große Erwartungen" von Charles Dickens denken.
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