Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.05.2000
Eigentlich hat Cathrin Kahlweit nur eines an dem Buch auszusetzen: Die Autorin, selbst eine „heimliche Geliebte“, beschreibe die Ehe „auffällig häufig“ als „institutionalisierte Zwangsgemeinschaft zweier Leidender“, was doch zu einigen Klischees führe. Und doch ist es nach Kahlweit ein „spannendes“ und „amüsantes“ Buch geworden, denn die Autorin belegt ihre Thesen gern mit reichlich mit interessanten Fakten: Dass der Sex zwischen Unverheirateten lustvoller ist als in der Ehe, beweist eine französische Statistik, wonach von fünf Paaren, die beim Sex einen Herzinfarkt hatten, nur eins verheiratet war.
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