Aus dem Französischen von Marcel Le Comte. Als seine Chasmosaurus-Herde vernichtet wird, beschließt der Nomade Jarri Tschapalt zum ersten Mal in die Stadt zu gehen - um sich zu rächen. Seine Fahndung wird aber zu einer sozialen und politischen Revolte gegen das "Netz" führen, eine diktatorische Regierung, die Wasser und Land beherrscht und damit die Menschheit unterdrückt. Vincent Perriot vereint im Stil Moebius' prähistorische Kreaturen, Science-Fiction-Urbanismus sowie Low-Tech-Schiffe. Dieser futuristische, dystopische Western präsentiert in großartig kolorierten Panels mit prächtigen Dekoren eine Geschichte über Widerstand aber auch über die Entdeckung des Selbst und des Anderen.
Rezensent Christoph Haas muss zugeben, dass er Vincent Perriots Comic-Dystopie nicht sehr originell findet. Die nach der ultimativen Klimakatastrophe auf einem Wüstenplaneten USA spielende Geschichte um einen "Cowboy" auf Rachefeldzug gegen die städtischen Wasserherrscher besticht laut Haas aber durch ein angenehm gemächliches Tempo und den Umstand, dass der Autor keine Schwarzweißmalerei betreibt und das Ende ambivalent und offen lässt. Zeichnerisch erwarten den Betrachter großzügig gestaltete Panels, die den Unterschied zwischen Stadt und Land gut zur Geltung bringen, erklärt Haas.
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