Rückständige Religionen und utopische Verheißungen attackieren unsere
Freiheit und Gedanken. Sie zwingen uns zur strikten Unterscheidung von
Gut und Böse, beschwören soziale Konflikte und Kriege. Sie versprechen
uns eine blühende Existenz in ferner Zukunft oder im Jenseits - und
vergessen die Gegenwart und unser Verlangen nach irdischem Glück.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2018
Juliane Liebert hat sich von dem russischen Oligarchen Vitaly Malkin auf eine Promotour durch Monaco einladen lassen, und schreibt nun über Malkin und dessen Buch, vor allem aber über Malkin. In dem Buch, laut Rezensentin ein Plädoyer eines reichen Mannes für Vernunft und gegen Religion, zusammengebastelt aus philosophischen Texten, laut Liebert aber durchaus auch aus "bedenkenswerten Dingen", schreibt der Autor unter anderem über Onanie und Kontrolle (Liebert hört Foucault heraus). Die Freiheit, wie sie im Buch verteidigt wird, scheint Liebert angenehm, aber auch ein bisschen einsam. Die Freiheit des Mächtigen, meint sie.
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