Rückständige Religionen und utopische Verheißungen attackieren unsere
Freiheit und Gedanken. Sie zwingen uns zur strikten Unterscheidung von
Gut und Böse, beschwören soziale Konflikte und Kriege. Sie versprechen
uns eine blühende Existenz in ferner Zukunft oder im Jenseits - und
vergessen die Gegenwart und unser Verlangen nach irdischem Glück.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2018
Juliane Liebert hat sich von dem russischen Oligarchen Vitaly Malkin auf eine Promotour durch Monaco einladen lassen, und schreibt nun über Malkin und dessen Buch, vor allem aber über Malkin. In dem Buch, laut Rezensentin ein Plädoyer eines reichen Mannes für Vernunft und gegen Religion, zusammengebastelt aus philosophischen Texten, laut Liebert aber durchaus auch aus "bedenkenswerten Dingen", schreibt der Autor unter anderem über Onanie und Kontrolle (Liebert hört Foucault heraus). Die Freiheit, wie sie im Buch verteidigt wird, scheint Liebert angenehm, aber auch ein bisschen einsam. Die Freiheit des Mächtigen, meint sie.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…