Fünfzig Jahre nach dem Aufstand der Arbeiter am 17. Juni 1953 zeichnet dieses Buch ein Bild der ganzen ehemaligen DDR, fragt nach den Ursachen dieses allzu rasch historisch gewordenen Tages und zeigt seine Folgen. Es legt ebenso die Motive der Aufständischen offen wie die Mentalität der vielen Angepassten, der Volkspolizei, der Behörden, der Mitläufer.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.06.2003
Die 430 Seiten dicke Monografie ist eine "anerkennenswerte Fleißarbeit", meint die Rezensentin Dorothea Heintze. Jahrelang hat der Berliner Journalist und Historiker Volker Koop in Archiven recherchiert, um die Ereignisse, die zum 17. Juni 1953 führten, zu beschreiben. Leider ziehe aber Koop den Leser auf diese Art nicht in die Ereignisse hinein, kritisiert die Rezensentin. Einen Recherchefehler bemängelt sie überdies: die Sowjetführung habe der DDR-Spitze nicht nur schriftlich, sondern sogar persönlich mitgeteilt, wie unzufrieden sie mit der Politik der SED sei.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…