Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.2001
Petra Weber begrüßt dieses Buch vor allem, weil sie der Meinung ist, dass sich bisher kaum jemand mit der Biografie der ersten Jahre von Kurt Schumacher eingehender beschäftigt hat. Das Buch, das das Leben des späteren SPD-Vorsitzenden bis 1933 beschreibt, sei "gut geschrieben" und durch "breite Quellenkenntnis" fundiert, lobt die Rezensentin. Trotzdem ist sie nicht ganz zufrieden, denn sie findet, dass der Autor manche Unstimmigkeiten in den Äußerungen Schumachers weder benennt, noch erklärt. So werde zum Beispiel nicht kommentiert, warum sich der Politiker, obwohl er die nationalsozialistische "Stimmungsmacherei" gegen Frankreich verurteilte, in der Nachkriegszeit selbst "nationalistische Parolen" von sich gegeben habe. Überhaupt bemängelt die Rezensentin die fehlenden "Kontinuitätslinien", die die Biografie der ersten Jahre Schumachers mit seinem Leben und Wirken als Nachkriegspolitiker verbinden würden.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…