"Es ist nur dieser kleine Ausschnitt im Hof/ ein Stück Aussicht, die ich habe von meinem/ Fenster..." Volker Sielaff ist ein bescheiden auftretender Dichter der leisen Töne. In der luxbooks.lyrik erscheint nun der lang erwartete zweite Band des Dresdner Dichters.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2012
Endlich ein neuer - und erst der zweite - Lyrikband von Volker Sielaff, jubelt Angelika Overath, für die Poeten immer auch nahe Verwandte religiöser Mystiker mit privilegiert sensiblem Zugriff auf eine ganz eigene Form von Wahrheit sind. So fühlt Overath sich denn entlang der versammelten Alltagsepiphanien durch das Buch, bewundert den "utopischen Bereich der Lyrik", sieht die "Ewigkeit der frühen Tage" nochmals hervorgerufen und vollzieht Krisen des "modernen Ichs" nach. Beglückt stellt die Rezensentin schließlich fest, wie Sielaffs Sprache "Augenblicksempfindungen" dem Vergessen entreißt und sie überhaupt erst in den Stand des Realen trägt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…