Prinzessin Dylia, die sich selbst "Prinzessin Insomnia" nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2017
Lesenswert!, ruft Rezensent Patrick Bahners angesichts von Walter Moers und seinen Nachtmahren - haarigen Figuren als Bilder für Ideen und Prinzessin Insomnia, deren schlaflosem Kopf alles in diesem Buch entspringt. Das "Lexikon des Selbstgesprächs", wie Bahners das Buch auch nennt, fasziniert den Rezensenten mit einem Zwischenwesen aus dem romantischen Mittelaltertum und mit einer Romanwelt, die ganz und gar seiner Fantasie entstammt und die es einer abwechslungsreichen räumlichen Ordnung unterzieht. Für Bahners die Neuerfindung der Mnemotechnik.
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