Skulpturale Architektur kann sich aus den verschiedensten Bauaufgaben entwickeln: von Le Corbusiers Kirche in Ronchamp über Frank Lloyd Wrights Guggenheim-Museum in New York bis hin zu Norman Fosters Reichstagskuppel in Berlin. Besonders häufig konzentriert sie sich auf symbolisch bedeutsame Großformen zentraler gesellschaftlicher und kultureller Institutionen. Ein Essay beleuchtet die geschichtlichen Grundlagen der skulpturalen Architektur der Moderne. Der attraktive Projektteil stellt die schönsten und wichtigsten Bauten der modernen und zeitgenössischen Architektur seit den späten 1940er Jahren vor.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2004
In seinem Buch über skulpturale Architektur, die, wenn es nach Rezensent Jürgen Tietz ginge, doch besser "plastische Architektur" genannt werden sollte, legt der Autor Werner Sewing sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung der "skulpturalen Formen" der Architektur vom 18. Jahrhundert bis heute. Das findet der Rezensent etwas schade, weil es damit seiner Ansicht nach den Aspekt des "Austauschs zwischen den Gattungen Architektur und Skulptur" aus dem Blick verliert. Als ebenfalls bedauerlich bezeichnet es Tietz, dass der Autor im Bildteil des Buches lediglich die bekanntesten Beispielen für skulpturale Architektur anführt. Insgesamt demonstriere Sewing jedoch mit seinen Ausführungen, dass diese Form der Architektur nicht als "eigenständiges Genre" aufzufassen ist, sondern die Grenzen verschiedener Stile überschreitet, so der Rezensent durchaus zufrieden.
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