Von Hans-Heiner Bergmann, Helmut Kruckenber und Volkhard Wille. Mit 132 farbigen Abbildungen. Wildgänse sind Vögel öffentlichen Interesses. Sie kommen jeden Herbst in großen Scharen aus ihrer arktischen Brutheimat zu uns, um hier an den Küsten und in den großen Fluss- und Ackerlandschaften Norddeutschlands den Winter zu verbringen. Dabei geraten sie als Weidegänger in Konflikt mit den Landwirten, die um ihren Ertrag fürchten. Viele Menschen erfreuen sich an den Scharen der sozialen Großvögel, deren Verhalten seit den Arbeiten von Konrad Lorenz intensiv erforscht wird. In diesem Buch wird in wissenschaftlich fundierten und doch verständlich geschriebenen Texten die Lebensweise der Wildgänse dokumentiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2007
Reinhard Wandtner ist gerührt. Zumindest von den Teilen des Buches, das sich mit der Forschung an Graugänsen im Geiste Konrad Lorenz' befasst: "Das Gänseküken Martina hatte große dunkle Augen." Das Buch dreier Biologen bietet Wandtner dazu jede Menge Bildmaterial. Allerdings berichtet es auch weniger Kuscheliges. Über Konfliktpotentiale zwischen Mensch und Gans, in Sachen Wintergetreide etwa. Dann wiederum berichten die Wissenschaftler laut Wandtner von gelungenen Formen der Koexistenz in "Ruhezonen". Schließlich geben sie dem gänselieben Leser eine Menge brauchbare Daten an die Hand.
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