Mit über 300 Farbabbildungen. Mit Beiträgen von Tilman Baumgärtel, Hans Dehlinger, Tim Edler, Wulf Herzogenrath, Susanne Jaschko, Susanne Massmann u. a.. Umfassende Dokumentation der ganzen Bandbreite digitaler Kunst von den Anfängen in den 1960er Jahren bis jetzt. Über 200 Werke von 100 Künstlern aus 20 Ländern. Inklusive DVD mit 12 Kunstwerken als digitale Filme. Der Computer ist ein neues Werkzeug und Medium, das unsere Gesellschaft und Kultur verändert hat wie kein anderes in den letzten Jahrzehnten. Digitale Kunst ist vielfältig und überraschend. Sie entspricht unserer Zeit. Ihrer bedienen sich innovative, engagierte Kreative, die neue Wege beschreiten. Dieses Buch ist ein Credo für eine junge Kunstrichtung, der zu Unrecht noch mit Skepsis begegnet wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.08.2010
Freudig begrüßt Rezensent Tom Mustroph dieses Buch über Digitalkunst von Wolf Lieser, ein Werk, das in seinen Augen auf dem deutschsprachigen Markt längst überfällig war. Er schätzt den Autor, Betreiber des Digital Art Museum in Berlin, als passionierten Digitalkunst-Liebhaber und -Kenner. Fasziniert berichtet Mustroph von den Pionieren dieser Kunstform und geht insbesondere auf die Werke der japanische Avantgarde-Gruppe CTG (Computer Technique Group) und die von Frieder Nake und Georg Nees in den 60er Jahren ein. Angetan haben es ihm zudem die Arbeiten des Künsterkollektivs Etoy.Corporation und der Gruppe Ubermorgen.com. Er hebt insbesondere Liesers Unterscheidung zwischen digital am Computer erzeugter Kunst und nur digital bearbeiteter Kunst hervor. Das Fazit des Rezensenten: ein hervorragender Zugang zu fast fünf Jahrzehnten digitaler Kunst.
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