Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.06.2000
Als „kurzweilig“ lobt Sonja Zekri dieses Buch, auch wenn sie einiges auszusetzen hat. Zunächst empfiehlt sie den Lesern, das erste Kapitel zu überschlagen, auch wenn sie die Gründe dafür nicht preisgibt. Außerdem bemängelt sie das „überflüssige Chronisten-Wissen“, mit dem der Autor weniger interessante Passagen seines Buches aufzupolieren versuche und ärgert sich über Namensverwechslungen. Zu würdigen weiß die Rezensentin dagegen die Bemühungen Thiemes, die „Gastronomie als vernachlässigte Quelle der historischen Hilfswissenschaften“ zu etablieren. Besonders spannend findet sie auch die Geschichte des Weinhauses Huth nach dem Mauerfall, und so ist ihre Einschätzung des Buches trotz der „kleineren Schwächen“ durchaus positiv.
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