Eine umfassende Untersuchung der Arbeit der Ostbüros sowie der "Gegenaktionen" des SED-Staates: Anschläge, Entführungen, Diffamierungskampagnen und Psychoterror.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.2001
Günter Buchstab begrüßt dieses Buch über die Ostbüros der drei großen Parteien der Bundesrepublik und sieht mit ihm eine "Lücke" geschlossen. Allerdings hat er auch einiges zu bemängeln. So bedauert er, dass zwar die Ostbüros der SPD und der FDP eingehend in ihrer Entstehung und ihrem Wirken dargestellt werden, die Aktivitäten der CDU dagegen "relativ knapp" ausgeführt werden und das, obwohl genug Quellenmaterial zur Verfügung stehe, wie der Rezensent betont. Auch hätte er sich gewünscht, mehr über die "alltägliche Arbeit, den Einsatz und die Gefährdung der freien Mitarbeiter" der Ostbüros zu erfahren. Trotzdem lobt Buchstab die Studie abschließend als "verdienstvolle Arbeit", die bisherige Versäumnisse der "DDR-Forschung" aufarbeite.
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