Mit 17 Abbildungen. Mit der Ostpolitik schrieb Willy Brandt Geschichte. Aber da war mehr. Die Einigung Europas war ihm ebenso wichtig. Das Bündnis mit den USA bildete die Grundlage. Als Präsident der Sozialistischen Internationale fand er neue Partner außerhalb Europas. An der Spitze der Nord-Süd-Kommission legte Brandt ein Programm zur Überwindung von Hunger und Elend auf der Welt vor. Über allem standen ihm die Sicherung des Friedens und Landgewinn für die Freiheit. Dieses Buch stellt erstmals Brandts Außenpolitik und seine internationalen Aktivitäten in ihrer ganzen Breite dar, vom Exil bis über 1989/90 hinaus.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2014
Auch wenn es laut Rolf Steininger in diesem Sammelband weniger um sozialdemokratische Außenpolitik geht, als um Willy Brandts Außenpolitik, kann er der Lektüre einiges abgewinnen. Ein vollendetes, umfassendes Brandt-Bild will für ihn allerdings auch aus den Beiträgen von Bernd Rother, Wolfgang Schmidt, Judith Michel oder auch Claudia Hiepel nicht entstehen. Der wahre Brandt, soll das wohl bedeuten, war noch mehr als Regierender Bürgermeister, Außenminister, Bundeskanzler, Ostpolitiker und Westgebundener.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…