Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.02.2002
Sehr positiv bespricht Jochen Luhmann dieses Buch von Wolfgang D. Müller. Obwohl er in großen Teilen seiner Rezension nur den Inhalt des Buches und damit die damaligen Begebenheiten wiedergibt, wird deutlich, dass er den Autor für überaus qualifiziert für die gewählte Thematik hält. Dieser zeichne die Ereignisse nach und zeige parallele Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland auf, die vor dem Hintergrund der vielen Verschiedenheiten zwischen den beiden politischen Systemen durchaus überraschend wirken. Zudem sieht der Rezensent einen großen Wert des Buches darin, dass die dort beschriebenen Fehler, die gemacht wurden, und der Umgang mit ihnen den interessierten Leser zum Nachdenken bringen können und dass auf diese Weise eventuell die Möglichkeit besteht, Wiederholungen zu vermeiden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…