Wolfgang Pensold

Eine Geschichte des Fotojournalismus

Was zählt, sind die Bilder
Cover: Eine Geschichte des Fotojournalismus
Springer Verlag, Heidelberg 2015
ISBN 9783658082963
Kartoniert, 202 Seiten, 29,99 EUR

Klappentext

Anhand der Arbeit namhafter Vertreterinnen und Vertreter des Fotojournalismus erläutert der Band die Entstehung und die Entwicklung des Genres seit Mitte des 19. Jahrhunderts, unter Einbeziehung technischer, kultureller, wirtschaftlicher, vor allem aber auch politischer Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wird für die Zukunft die Frage abgeleitet, wohin sich der Fotojournalismus angesichts einer volldigitalisierten Medienlandschaft und einer mit Handy-Kameras durchsetzten Gesellschaft entwickelt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 24.08.2015

Susanne Lenz kann Wolfgang Penzolds Geschichte des deutschen Fotojournalismus nur empfehlen. Die Kritikerin betrachtet nicht nur mit großem Interesse zahlreiche hier versammelte Fotografien, die seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entstanden, sondern lernt auch viel über die kulturellen, technischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die den Fotojournalismus begleiten. Gebannt blickt sie etwa auf ein 1890 aufgenommenes Foto von obdachlosen Kindern in New York; erschüttert zeigt sich Lenz, wenn sie liest, dass ein junger mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneter Fotograf sich kurze Zeit, nachdem er ein junges, halb verhungertes Mädchen im Sudan fotografierte, das Leben nahm. Insbesondere würdigt die Rezensentin das Verdienst des Kommunikationswissenschaftlers Pensold, in Zeiten des Citizen Journalism mit seinem Buch die Stärke des professionellen Fotojournalismus aufzuzeigen.
Stichwörter

Beliebte Bücher

Elias Hirschl. Schleifen - Roman. Paul Zsolnay Verlag, Wien, 2026.Elias Hirschl: Schleifen
Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…
Julian Barnes. Abschied(e). Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln, 2026.Julian Barnes: Abschied(e)
Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…
Jana Hensel. Es war einmal ein Land - Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet. Aufbau Verlag, Berlin, 2026.Jana Hensel: Es war einmal ein Land
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun…
Dorothee Elmiger. Die Holländerinnen - Roman. Carl Hanser Verlag, München, 2025.Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen
Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter…