Die Luftangriffe vom 13. und 14. Februar 1945 auf Dresden sind zum Symbol geworden für die Grausamkeit und Unmenschlichkeit des modernen Krieges. Niemand weiß genau, wieviele Opfer sie gekostet haben, denn die meisten Toten wurden nie geborgen. Nach dem Krieg wurde der Tod von Dresden zum Spielball von Ideologie und Politik. Je nach Standpunkt wurden die Opferzahlen geschönt oder übertrieben. Erst seit der Öffnung der ostdeutschen Archive nach der Wende sind zuverlässige Schätzungen möglich. Wolfgang Schaarschmidt hat das Inferno von Dresden erlebt und überlebt. Auf der Basis neuer Quellen zeichnet er das oft unwürdige Spiel der Politik mit den Opfern nach, stellt die bislang kolportierten Opferzahlen auf den Prüfstand - und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.
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