Die Luftangriffe vom 13. und 14. Februar 1945 auf Dresden sind zum Symbol geworden für die Grausamkeit und Unmenschlichkeit des modernen Krieges. Niemand weiß genau, wieviele Opfer sie gekostet haben, denn die meisten Toten wurden nie geborgen. Nach dem Krieg wurde der Tod von Dresden zum Spielball von Ideologie und Politik. Je nach Standpunkt wurden die Opferzahlen geschönt oder übertrieben. Erst seit der Öffnung der ostdeutschen Archive nach der Wende sind zuverlässige Schätzungen möglich. Wolfgang Schaarschmidt hat das Inferno von Dresden erlebt und überlebt. Auf der Basis neuer Quellen zeichnet er das oft unwürdige Spiel der Politik mit den Opfern nach, stellt die bislang kolportierten Opferzahlen auf den Prüfstand - und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…