Herausgegeben von Luca Viglialoro. Mit Texten von Yves Klein, Alexandra Apfelbaum, Luca Viglialoro. Yves Klein zählt zu den vielseitigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Klein war Judoka, experimenteller Maler und Performer, leidenschaftlicher Leser philosophischerAbhandlungen und nicht zuletzt auch ein (nach Thomas McEvilley) "Provocateur", der seine Vielgestaltigkeit zum Medium einer zukunftsgerichteten Kunst machte. Kleins theoretische Texte dokumentieren die Facetten seiner Arbeit und steigern sie künstlerisch. Der vorliegende Band sammelt seine ästhetischen Schriften in einer für eine breite Leserschaft zugänglichen Edition als ein Instrument, um Kleins (Schreib-)Kunst zu durchdringen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.09.2025
Rezensent Bernd Stiegler begrüßt grundsätzlich den von Luca Viglialoro herausgegebenen Band mit den Schriften von Yves Klein. Die erstmals auf Deutsch vorliegende Sammlung bietet laut Stiegler zu verschiedenen Anlässen entstandene, anregende Dokumente für eine bessere Einordnung von Kleins Werk. Ob Klein über den Judo-Sport, die heilige Rita oder seinen Begriff von Farbe schreibt, Stiegler entdeckt Lesenswertes, meist Programmatisches und begreift, wieso die Einordnung Kleins so schwerfällt. Ärgerlich findet er die Edition aufgrund mangelnder Informationen zu Texten und Quellen sowie der fehlenden Kontextualisierung. Hier hätte er sich deutlich mehr Sorgfalt gewünscht.
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