Magazinrundschau - Archiv

Forbes

4 Presseschau-Absätze

Magazinrundschau vom 10.02.2026 - Forbes

Mehrere Artikel großer amerikanischer Medien befassen sich zur Zeit mit der Frage, woher Jeffrey Epsteins großes Vermögen (600 Millionen Dollar, schätzt man) eigentlich stammte. Die New York Times erzählte die Geschichte Mitte Dezember von Epsteins Anfängen als Arbeitersohn aber höchst brillantem Schüler (genial in Mathe) an. Den aktuellsten Artikel liefern Giacomo Tognini und Monica Hunter-Hart in dem auf Vermögensfragen spezialisierten Magazin Forbes. Vieles scheint geklärt, und dann doch wieder nicht, schreiben die Autoren. Epsteins Geld kam zum großen Teil aus der Verwaltung großer Privatvermögen, etwa der Milliardäre Les Wexner oder Leon Black. Die jüngsten bekannt gewordenen Kunden sind Ariane de Rothschild, die heute die berühmte Bank gleichen Namens leitet, und der Immobilien- und Medienmogul Mortimer Zuckerman. Die Herkunft von Epsteins Geldern ist also einigermaßen klar, so die Forbes-Autoren, was erstaunt, ist aber die Höhe der Zahlungen: "Die Summen, die Rothschild und Zuckerman angeblich für Dienstleistungen im Bereich Vermögensverwaltung gezahlt haben - 15 beziehungsweise 20 Millionen Dollar - sind ungewöhnlich. 'Diese Gebühr von 15 Millionen Dollar entspräche dem Honorar von drei der teuersten Anwälte für Treuhand- und Nachlassplanung des Landes, die in den größten Anwaltskanzleien der Welt ausschließlich an diesem einen Fall arbeiten würden', sagt ein Vermögensplanungsexperte, mit dem Forbes gesprochen hat. 'Das wäre bei einem echten Anwalt oder Vermögensverwalter niemals zulässig. Sie würden ihre Lizenz verlieren.' Der Experte bezeichnet die vagen Formulierungen in den Verträgen und Entwürfen als 'verdächtig'. In einer Version der Rothschild-Vereinbarung werden beispielsweise Epsteins Dienstleistungen als 'Risikoanalyse und Nachlassplanung in Bezug auf Vermögenswerte und Nachlässe... sowie die Anwendung und Nutzung bestimmter Algorithmen' beschrieben. 'Das klingt wie etwas, das man heutzutage in eine KI eingeben und sagen würde: Kannst du mir irgendwelchen Bullshit zusammenbasteln?'." Die Geschichten von New York Times und Forbes sind bei watson.ch gut zusammengefasst. Interessant ist auch Françoise Thoms Recherche über Epstein als "russisches Asset" in Deskrussie, die bereits im Juli 25 erschienen war.

Magazinrundschau vom 21.02.2014 - Forbes

Parmy Olson erzählt die Rags-to-Riches-Story des Ukrainers Jan Koum und seiner 19-Milliarden-Dollar-Erfindung WhatsApp. Obwohl sich der Dienst, der ursprünglich zur Übermittlung von Statusmeldungen - nicht Nachrichten - konzipiert war, nach der Gründung im Jahr 2009 rasant verbreitete, waren die Anfänge doch so hart, wie es sich für ein Startup gehört: "Durch Beziehungen, die sie noch aus ihrer Zeit bei Yahoo hatten, kamen sie an ein paar Büroräume, die das IT-Unternehmen Evernote in einer umgebauten Lagerhalle untervermietete. Sie arbeiteten an billigen Ikea-Tischen und wickelten sich gegen die Kälte in Decken ein. Ein WhatsApp-Schild an der Tür gab es nicht. 'Ihre Anweisungen lautete: Finde das Evernote-Gebäude. Gehe ums Gebäude herum. Finde eine ungekennzeichnete Tür. Klopfe.', erinnert sich Michael Donohue, einer von WhatsApps ersten Programmierern, an sein Vorstellungsgespräch."
Stichwörter: Ikea, Koum, Jan, WhatsApp, Yahoo, Startup

Magazinrundschau vom 28.02.2014 - Forbes

Parmy Olson erzählt in Forbes die Rags-to-Riches-Story des Ukrainers Jan Koum und seiner 19-Milliarden-Dollar-Erfindung WhatsApp. Obwohl der Dienst, der ursprünglich zur Übermittlung von Statusmeldungen - nicht Nachrichten - konzipiert war, sich nach der Gründung im Jahr 2009 rasant verbreitete, waren die Anfänge doch so hart, wie es sich für ein Startup gehört: "Durch Beziehungen, die sie noch aus ihrer Zeit bei Yahoo hatten, kamen sie an ein paar Büroräume, die das IT-Unternehmen Evernote in einer umgebauten Lagerhalle untervermietete. Sie arbeiteten an billigen Ikea-Tischen und wickelten sich gegen die Kälte in Decken ein. Ein WhatsApp-Schild an der Tür gab es nicht. 'Ihre Anweisungen lautete: Finde das Evernote-Gebäude. Gehe ums Gebäude herum. Finde eine ungekennzeichnete Tür. Klopfe.', erinnert sich Michael Donohue, einer von WhatsApps ersten Programmierern, an sein Vorstellungsgespräch."
Stichwörter: Ikea, Koum, Jan, WhatsApp, Yahoo, Startup

Magazinrundschau vom 13.03.2012 - Forbes

Clare O'Connor zeichnet ein lebendiges Porträt von Sara Blakely, mit 41 Jahren die jüngste Selfmade-Milliardärin der Welt. Sie hat das Mieder neu erfunden - das jetzt nicht mehr Playtex heißt, sondern Spanx - was ihr Millionen Frauen als Kundinnen danken. Blakely, die lieber den Clown gibt als die coole Businessfrau, "gehören hundert Prozent ihrer privaten Firma, sie hat null Schulden, hat niemals Investoren in die Firma aufgenommen und niemals einen Pfennig für Anzeigen ausgegeben". Die Tochter eines Anwalts, die zweimal bei der Aufnahmeprüfung für das Jurastudium durchfiel, lernte das Geschäft auf die harte Tour, bei Danka, einer in Florida ansässigen Firma für Drucker und Faxgeräte. "Hier lernte sie die Kunst der Kalt-Akquise. 'Sie gaben mir eine Arbeitszelle, ein Telefonbuch und ein Gebiet über vier Postleitzahlen in Clearwater, Florida', sagt sie. 'Jetzt geh und verkaufe für 20.000 Dollar Faxmaschinen im Monat - von Tür zu Tür', erinnert sie sich. Blakely wurde immer wieder aus Gebäuden herauseskortiert. 'Sie haben meine Visitenkarte vor meinen Augen zerrissen, weil ich hausierte.' Aber dank ihres Charmes, ihres guten Aussehens und ihrer geschickten Diskussionskunst wurde sie mit 25 Jahren Dankas nationale Verkaufstrainerin."
Stichwörter: Clowns, Florida