Einen kleinen Brandbrief zum zögerlichen Weg der
Buchverlage in die Digitalisierung schreibt App-Entwickler und Buchautor George Berkowski bei
buchreport.de: "Die Distribution. Ein großer Verlag, der nicht in der Lage ist, seine
Ebooks direkt zu verkaufen, ist mehr als lächerlich. Wenn Sie als einer der Big Five keinen eigenen Vertriebskanal haben, der für die Leser interessant ist, haben Sie keinerlei Beziehung zu Ihren Endnutzern. Warum sollte ich dann als Autor 90 Prozent der Einnahmen an Sie abtreten? Apple setzt den Schnitt bei 30 Prozent und setzt mich
100 Millionen Menschen vor. Wie vielen Leuten setzen Sie mich vor?"
Joachim Müller-Jung macht in der
FAZ allerdings auf Studien aufmerksam, wonach die
LED-Displays der jüngsten E-Book-Reader allen, die damit lesen, das anschließende
Einschlafen erschweren. Wärend man mit Papierbüchern prima einschlafen kann.