Die Idee, Jugendliche in einer Anthologie selbst zu Wort kommen zu lassen, findet bei Heinke Kilian grossen Zuspruch. Nicht nur, weil eigenes Formulieren Ordnung in die eigenen Gedanken bringen könne und das Interesse an dem, was auh andere schreiben, gesteigert wird. Vielmehr käme durchaus Verblüffendes zu tage: Dass es Jugendlichen meist peinlich ist, wenn Papi die Platten bei der Party auflegt oder sich die Mutter in jugendlichem Fummel vergnügen möchte, ist zwar bekannt, aber dass eine zu laxe Haltung der Eltern häufig als Desinteresse an den eigenen Kindern ausgelegt wird, verwundert die Rezensentin dann doch. "Zum Schreien komisch, manches tief erschütternd" - meint Heinke Kilian, die dieser Anthologie nicht nur jugendliche Leser wünscht.
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