Aus dem Polnischen von Roswitha Matwin-Buschmann und Esther Kinsky.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2001
Das vor drei Jahren in Polen euphorisch aufgenommene Erzähldebüt des 1967 geborenen Polen Adam Wiedemann, liegt nun auch auf deutsch vor, schreibt Rezensentin Stefanie Peter. Ihre erste Befürchtung, sich mit den Reiseerlebnissen der Protagonisten - meist junge, angehende Literaturwissenschaftler! - zu langweilen, hat sie schnell vergessen, denn der Autor gehe vielschichtiger vor als zunächst erwartet, findet die Rezensentin. Er sei ein scharfsinniger Beobachter des Lebens, dessen "Durcheinander und Unvorhersehbarkeit" er in den Mittelpunkt seiner Erzählungen stelle, die er alle im Stundentenmilieu ansiedle. Es gelingt dem Autor das Lebensgefühl der Studenten einzufangen, so Peter, die in der Post-Solidarnosc-Ära groß geworden sind. Wiedemann sei dabei einem "magischen Realismus" verpflichtet, der alles andere als banal sei. Lobend hebt Peter außerdem die Qualität der Übersetzung hervor, auch wenn es nicht immer möglich sei, den lautmalerischen polnischen Sprachwitz ins Deutsche zu übertragen.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…