Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. Wenn das Nilpferd beim Baden aus voller Kehle trällert, nehmen die Tiere des Dschungels Reißaus. Da platzt einem ja das Trommelfell!
Die Schlange, die Gazelle und die Fliege wollen dem lärmenden Treiben ein für alle Mal ein Ende machen und schnappen sich die verkannte Sängerin. Doch es gibt einen, der den Gesang des Nilpferdes liebt - und mit dem ist nicht zu scherzen!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.09.2016
Hingerissen lauscht Fritz Göttler dieser "bösen, kleinen Nilpferd-Ballade" aus dem Dschungel, die von Agnès de Lestrade wunderbar nüchtern, mit feinen kleinen, fast "unmerklichen" Reimen erzählt wird. Schmunzelnd beobachtet der Kritiker, wie das von Guillaume Plantevin unförmig, aber doch grazil in den Bewegungen gezeichnete Nilpferd in seinen rosa Badeanzug schlüpft, um zu baden und dazu bald in schiefen Tönen zu singen beginnt. Wenn schließlich Schlange, Gazelle, Biene und ein Löwe mit viel Appetit auftauchen, vermutet der Rezensent zunächst "brutalen Dschungelhorror", um dann doch entzückt festzustellen, wie schön die Autoren die Geschichte enden lassen.
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