Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. Ein kalter Dezembertag. Völlig in sich versunken spielt Erik Winters Tochter am Strand. Da treibt plötzlich ein Toter im Wasser. Tagelang quälen die kleine Elsa Alpträume. An Heiligabend erhält Erik Winter eine DVD, mit der ihm der Killer einen weiteren Mord ankündigt. Hilflos muss Winter zusehen, wie das Böse in sein Leben eindringt.
Dieser Krimi zeige einen Autor auf der Höhe seines Könnens, feiert Tobias Gohlis den zehnten Erik-Winter-Roman von Ake Edwardson. Bereits die ersten Szenen des Buchs wirken wie Traumbilder auf den Kritiker: zunächst lasse Kommissar Winter ("ein Solitär unter den Kommissaren") mit seinen kleinen Töchtern am Strand Steine über die Ostsee tanzen, dann treibe etwas Helles auf den Stand zu -der Körper eines Toten. Zeichen ohne Erklärung, so beschreibt der Kritiker die Methode dieses Autors, der die Romane aus Rezensenten Sicht ihre "traumtänzerischen Qualitäten" verdanken. Auch verstehe Edwardson seine Leser durch Beteiligung zu fesseln: Denn in den tastenden Bewegungen des Ermittlers sieht der Kritiker auch seine eigenen Lesebewegungen sich spiegeln. Daher hat er die Hoffnung, dies werde nicht, wie angekündigt, der letzte Roman um diesen "einzigartig, lebensnahen, nachdenklichen" Kommissar sein.
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