Aus dem Englischen von Irene Rumler. Nirgendwo hält Christopher Bayliss es lange aus, weder im römischen Priesterseminar noch an der Universität von Leeds, geschweige denn bei seinen wechselnden Freundinnen. Doch als er bei seinen Literaturstudien auf einen für wahnsinnig erklärten Dichter des 18. Jahrhunderts stößt, ist dies der Anfang einer langjährigen Obsession - und einer Reise in die finstersten Bezirke der Aufklärung.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.04.2001
Der Rezensent mit dem Kürzel "as" fühlt sich nach der Lektüre von Alan Walls "Der Blitzkäfig" an Antonia Byatts Erfolgsroman "Besessen" erinnert. Wie auch Byatt habe der Autor Literatur- und Alltagsgeschichte, unterschiedliche Epochen und Realitätsebenen zu einer schillernden Textur verwoben. Nur dass man hier in das London der Aufklärungszeit geführt werde, infomiert "as". Aufwendig und gekonnt werde hier mit unerfüllten Erwartungen und Versprechen gespielt, meint der Rezensent und weist darauf hin, dass der Sinn des Romans dem Leser erst am Ende und im Rückblick präsentiert wird.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…