Eine Reise in utopische Welten großer Denker. Utopien faszinieren. Sie wecken Hoffnungen auf eine bessere Welt. Ganz und gar fantastisch oder realitätsnah - eine Frage treibt alle Utopisten um: Wie sieht sie aus, die bessere Gesellschaft? Wie Thomas Morus' Utopia, Tommaso Campanellas Sonnenstaat, Francis Bacons Nova Atlantis? Alberto Manguel erzählt von Charles Fouriers Ideen zur freien Liebe, von Jean-Baptiste André Godin, der seine Utopie vom gemeinsamen Wohnen, Leben und Arbeiten tatsächlich verwirklichte, von John Lennon und Yoko Ono, die ihren Staat ohne Grenzen Nutopia gründeten, und von Austin Tappan Wright, der mit Islandia eine Welt erschuf, in der die Menschen der Natur wieder mehr Bedeutung schenken und ein entschleunigtes und glückliches Leben führen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.10.2018
Wie Seelenbalsam wirkt Alberto Manguels Erinnerung an utopische Lebensentwürfe in der Literatur der letzten 500 Jahre auf den Rezensenten: Julius Tamm erfreut sich dabei nicht nur an den Abbildungen im Band. Der von Manguel gespannte Bogen von Thomas Morus "Utopia" von 1516 über erste feministische Utopien 1666 bis zu Georges Méliès' "Reise zum Mond" und Lennons "Nutopia" zeigt Tamm gut verständlich den Wandel der moralischen Vorstellungen. Eine tiefere auch historische Auseinandersetzung mit den Entwürfen und der Abgleich mit aktuellen Utopievorstellungen hätte den Band für Tamm noch reicher gemacht.
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