Mit separatem Bildteil mit 130 s/w- und 8 farbigen Abbildungen. Der vierte und abschließende Band der Christologie greift das klassische Thema der Ämter Christi auf und erweitert es zu einem Spektrum von sieben Figuren: Lehrer, Erlöser, Hirt, Richter, König, Lamm, Kreuz. Der Titel "Figuren" zielt auf das mit Namen und Begriffen verbundene anschauliche Moment. Jede einzelne zeigt sich als offene Konfiguration, alle zusammen sind Denkbilder am Nachthimmel der Überlieferung.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.01.2002
Dogmatik und Poetik passen auf den ersten Blick so gar nicht zueinander, meint Rezensent Jan-Heiner Tück, und doch habe der Kölner Theologe Alex Stock die wesentlichen Verknüpfungen zwischen beiden hergestellt. Und zwar nicht ausgerichtet auf den postmodernen Trend, alles nebeneinander bestehen zu lassen, sondern in dem Verweis auf die "poetische Energie" des Glaubens, erklärt der Rezensent. Dafür habe der Autor vom christlichen Glauben inspirierte Werke - Lyrik, Liturgie, Gebete, Bilder, Hymnen und Homilien - analysiert und kommentiert und mache sie als poetische Quelle für die Theologie zugänglich, berichtet Tück. Der Band ist der vierte und letzte eines Traktats der Christologie, in dem Stock die logozentrische Tendenz der Theologie zugunsten einer Präsentation der Vielfalt der Phänomene aufbreche. Den Titel hält der Rezensent für etwas irreführend, lieber wäre ihm "Poetische Theologie" gewesen. Ohne Zweifel aber hält er die Abhandlung für eine "Kette von meisterhaften Kommentaren", die abgesehen vom wissenschaftlichen Gehalt verdeutlichten, dass die Wahrheit des Glaubens immer von einem ästhetischen Glanz umgeben sei.
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