Herausgegeben von Holger Pils und Frieder von Ammon. Buchgestaltung und Typographie von Friedrich Pfäfflin (Marbach), Mit seinen Liedern hat Herbert Grönemeyer Millionen von Menschen erreicht. In seiner "Münchner Rede zur Poesie" gibt er Auskunft über die Texte und die Geschichte seiner Songs: Anschaulich spricht er über ihre Entstehung, über die Emotionen in der Musik und das Ringen mit der Sprache. Und er denkt nach über die Wirkung seiner Kunst, die ihn manches Mal selbst überrascht. Der Text geht zurück auf ein Gespräch, das Michael Lentz auf Einladung des Lyrik Kabinetts mit Herbert Grönemeyer in München geführt hat. Offen spricht Grönemeyer hier über seinen künstlerischen Weg. Daraus ergibt sich nichts weniger als eine sehr persönliche Poetik der Songpoesie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.04.2025
Rezensent Jan Wiele lässt sich gern von Herbert Grönemeyer über dessen Songschreibepraxis erzählen. Dieser Band, der die Reihe "Münchner Reden zur Poesie" womöglich abschließt, ist in Gesprächsform verfasst, lernen wir, konkret spricht Grönemeyer mit Michael Lentz, aus dessen ausgezeichnetem Grönemeyer-Buch man manches, was hier ausgebreitet wird, bereits kennt. Dennoch ist die vorliegende Veröffentlichung keineswegs überflüssig, stellt Wiele klar, ziemlich lustig gestaltet sich die Lektüre der von Grönemeyer keineswegs fein literarisch verarbeiteten, sondern frei von der Leber weg formulierten Gedanken zur Praxis eines Songtexters.
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