Mit einem Vorwort von Gerd Krumeich und Nicolas Beaupré. "Tagebuch 14/18" erzählt die wahren Geschichten von Walter, Nessi, Lucien und René, zwei jungen Deutschen und zwei jungen Franzosen, die den Krieg von 1914 bis 1918 an der Front, im Hinterland und in einem Dorf in unmittelbarer Nähe der Kampflinie erleben. Diese Einzelschicksale fugen sich zu einem sozialen Panorama aus der Zeit des Ersten Weltkriegs - ein einmaliges Zeugnis zur "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" aus der Sicht von vier jungen Europäern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2014
Knapp behandelt Fritz Göttler diesen Band mit den Kriegserinnerungen von zwei Deutschen und zwei Franzosen, festgehalten in Tagebuch und Bericht. Für Göttler bestechen die versammelten Texte durch Nähe und Authentizität und durch die Abwesenheit von jeglicher Dramatisierung und Effekthascherei. Die Balance von Nähe und Distanz zum Geschehen, zu Mobilmachung, Tauglichkeitsprüfung, Abschied, Frontgeschehen, Lazarett, scheint Göttler erstaunlich und ihrer Wirkung auf den Leser bewegend. Dass die comicartige Illustration durch Jörg Mailliet dem Ganzen doch etwas Fantastisches verleiht, stört Göttler allerdings nicht.
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