Aus dem Französischen von Olivia Jeske. Dezember 1914. Nach Monaten an der Front bereiten sich die Soldaten auf ihr erstes Weihnachstfest in den Gräben vor. Auf jeder Seite haben alle nur eines im Sinn: Wie gerne sie zu Hause, bei ihrer Famille wären. Dann geschieht das Unfassbare. Ein Weihnachtslied. Ein Händedruck. Und die Männer stehen im no man's land. Plötzlich, wie aus dem Nichts, erscheint ein Ball. Dann folgt das unglaublichste Fussballspiel, was man sich vorstellen kann. Weihnachten 2014, 100 Jahre später, erlebt der kleine Louis mit seinem Vater die historische Nachstellung des Weihnachtsfriedens, an der Stelle wo sein Urgroßvater es erlebte.
Martin U. K. Lengemann hält das Buch von Geraldine Elschner und Fabian Doulut für ein mutiges Unterfangen. Geschichten über den Krieg, das weiß der Rezensent, sind in Kinderbüchern nicht sehr populär. Umso besser, meint er, dass die Autoren das Grauen zwar nicht auslassen oder schönfärben, dabei jedoch den Ersten Weltkrieg für Kinder gut verarbeitbar darstellen und jungen Lesern nicht die Hoffnung auf ein Besseres nehmen. Darüber hinaus schätzt Lengemann die liebevolle Detailiertheit und Vorlesefreundlichkeit des illustrierten Buches.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…