Der siebzehnjährige Robert beobachtet seinen Vater beim samstäglichen Rasenmähen. Gleich hinter den frisch verputzten Fertiggaragen der kleinen thüringischen Stadt beginnen Wald und Felder, die schöner sind als jede Rasenkante. Und Robert macht sich auf den Weg ... ins Glück.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 09.10.2008
Einen ausgeprägten Sinn für menschliche Schwächen und Stärken und den täglichen Wahnsinn, sowie scharfe Beobachtungsgabe und Intensität bescheinigt Rezensentin Birgit Dankert diesem von Eichendorff inspirierten Jugendbuch über einen Jungen, der sein Elterhaus verlässt, um sein Glück zu suchen. Das Buch mit seiner "lose verknüpften Kette satirischer Szenen" lebt dem Eindruck der Rezensentin zufolge aber auch von dem Talent des Autors, eine überzeugende moderne Variante des "romantischen Lebensgefühls" von Eichendorffs Taugenichts gefunden zu haben. Der verfremdende, lebenshungrige Blick des Protagonisten, der verschmitzte und auch gesellschaftskritische Blick des Autors - all das ergibt für die Rezensentin eine höchst lesenswerte Mischung.
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